Lust auf neue Urlaubsideen? Reisebloggerin Melanie hat beim österreichischen Reisebloggertreffen im Montafon die Seiten gewechselt und sich bei passionierten Reiseprofis nach spannenden Insider-Tipps erkundigt. Reisen mit Hund, Motorrad oder Kind – hier kommen die Tipps der Reiseblogger.

Sie schreiben authentische Reiseberichte, halten die schönsten Urlaubsmomente in Bildern fest und machen Lust aufs Verreisen – jeder nach seiner Fasson. Während Angelika von wiederunterwegs.com am liebsten mit Hund Coffee und dem Camper verreist, setzen Cori und Flo von travelpins.at auf Freiheit pur am Motorrad. Das sieht bei Elena von creativelena.com wieder gänzlich anders aus, denn mittlerweile blickt sie in strahlende Kinderaugen, wenn sie mit ihrem kleinen Sohn Liam reisend die Welt entdeckt.

Heute erzählen Corinna und Florian von travelpins.at von ihrer liebsten Reiseart: Urlaub mit dem Motorrad.

Was ist euer liebstes Europareiseziel?

„Wir lieben es, mit dem Motorrad unterwegs zu sein. Darum liegt unser liebstes Europareiseziel ganz nah, und zwar in den Dolomiten in Südtirol. Wir lieben die tollen Passstraßen in Richtung in Italien, die leider im Hochsommer oft sehr überlaufen sind. Darum empfehlen wir Motorrad-Fans die Dolomitentour im Frühjahr oder im frühen Herbst zu unternehmen. Da ist es entspannter.“

Das Motorrad-Herz der beiden Reiseblogger schlägt für die Heimat Österreich und speziell für das Bundesland Kärnten. „Kärnten ist unsere Top-Destination für Biker! Während andere Tourismusregionen lieber Fahrverbote fordern und fördern, bemühen sich die Kärntner als eine der ganz wenigen Tourismusdestinationen im Alpenraum aktiv um Motorradfahrer als Urlauber-Klientel“, freuen sich Cori und Flo und erklären, dass dies vermutlich historisch gewachsen ist. Denn seit vielen Jahren findet am Faaker See das größte Harley-Treffen Europas, die European Bike Week, statt.

Kärnten besticht durch Berge, Seen, atemberaubende Panoramastraßen und einer Handvoll „MoHos“ – das sind Motorradhotels. „Wenn man zu zweit reist und ein Partner lieber einen halben Tag im Hotel oder am See chillen möchte, kann der andere in der Zwischenzeit locker eine gemütliche Tour fahren. Denn eine lohnenswerte Halbtagestour ist von jedem Flecken Kärnten aus möglich.“

Die schönsten Motorrad-Touren in den Alpen

  • Malta Hochalmstraße inklusive Besichtigung der Kölnbreinsperre, Österreichs höchster Staumauer. Außerdem kommt man am Weg dorthin an Kärntens höchstem Wasserfall vorbei.
  • Die Nockalmstraße führt auf 34 kurvigen Kilometern über 52 Kehren durch die herrliche Landschaft des Biosphärenpark Nockberge. Tipp: Ab 18 Uhr ist Nachtfahrverbot für Motorräder. Starten Sie die Tour am besten kurz vorher, ab 16.30 Uhr, dann haben Sie die Straße fast für sich allein.
  • Die Turracher Höhe mit einer der steilsten Auffahrten (bis zu 23 Prozent Steigung) und einem wunderschönen See.

Was ist das Schönste am Verreisen mit dem Motorrad?

„Mit dem Motorrad unterwegs zu sein, bedeutet für uns in erster Linie Fahrspaß und Freiheit pur. Man nimmt die Landschaft rund um einen herum einfach viel intensiver wahr. Man spürt die Wärme, die Kälte und die Gerüche der Landschaft mit allen Sinnen. Das kann man mit dem Auto gar nicht erleben.“

Aber sie erzählen auch von der Kehrseite des Verreisens mit dem Motorrad: Man kann weniger Gepäck mitnehmen und zusätzlich gibt es noch Nachholbedarf bei vielen Sehenswürdigkeiten, die man auf Reisen in der Regel besuchen möchte. Dort gibt es zum Beispiel vergleichsweise wenig „Biker-Safes“, an denen man sein Gepäck oder zumindest die Motorradklamotten und die Helme in Schließfächer sperren kann.

Selfie von Reisebloggern Florian und Corinna vor einem Bergsee

Habt ihr einen Tipp, was beim Verreisen mit dem Motorrad zu beachten ist?

„Das wichtigste ist uns die Routenplanung und Flexibilität. Vorab recherchieren wir die schönsten Touren, versteifen uns aber nicht zu sehr darauf. Denn bei instabilem Wetter oder auch bei aktuellen Corona-Meldungen sollte man immer flexibel bleiben“, raten Cori und Flo. Bei Auslandstouren empfehlen sie kleinere Grenzübergänge zu wählen, um so etwaigen Sperren oder Staus auszuweichen.

„Auf längeren Roadtrips buchen wir ungern alle Hotels vor. Das machen wir meist erst am selben Tag. Denn wer alles im Vorhinein bucht, nimmt sich die Flexibilität.“ Sie gönnen sich die Freiheit, an einem schönen Ort mal länger zu verweilen oder auch auf die eigene körperliche Tagesverfassung reagieren zu können. „Manchmal schmerzt der Rücken schon nach drei bis vier Stunden Fahrt. Da wäre es kontraproduktiv und mitunter sogar gefährlich, wenn man weiterfährt, nur weil man ein Hotel vorgebucht hat.“ sagen die erprobten Motorradfahrer.

Danke, Corinna und Florian, für eure Tipps! Wer Lust auf noch mehr Empfehlungen und Erfahrungsberichte der beiden hat, schaut am besten auf Ihrem Blog, auf Facebook und auf Pinterest vorbei.

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